Überparteiliche Bürgerinitiative
Öffnet den Karlsplatz!
 Für einen Platz der Offenen Kulturen
   
  P R E S S E S P I E G E L
wienweb.at - 16.1. 2003

Karlsplatz

Initiative für Offene Kulturen

"Die unerträgliche Verkehrshölle für neue Kunstformen öffnen", das wünscht sich Wolfram Liebig. Er ist einer der Initiatoren der überparteilichen Brügerinitiative "Öffnet den Karlsplatz". Sie besteht seit Dienstag.

Der Kulturpolitik werden Versäumnisse angelastet: der Karlsplatz ist voll mit Verkehr. Die außen herum angesiedelten Kunsthäuser - Secession, Kunsthalle, Musikverein, Historisches Museum und Künstlerhaus - scheinen zusammenhanglos um die stinkenden Autos zu stehen. Die Bürgerinitiave stellt sich vor, dass hier ein urbaner Kunstraum entsteht: multikulturell, politisch aktiv. Kurz: Ein Signal für das 21. Jahrhundert.

Die Bürgerinitiative "Öffnet den Karlsplatz" lässt wieder an das architektonische Desaster denken. Seit 1999 gibt es fertige Pläne für den Umbau des Karlsplatzes von Architekt Manfred Nehrer. Die Stadtpolitiker zeigen sich immer wieder angetan, doch es passiert nichts. "Als Mitinitiator appelliere ich an den Herrn Bürgermeister Dr. Michael Häupl, dass er uns am Karlsplatz in das 21. Jahrhundert führt" bekräftigt Prof. Elfriede Weinzierl. Wer die Initiative unterstützen möchte, kann dies sofort auf der Seite www.verkehrshoelle.at tun. (pr)